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Unfallschutz Lenkräder

Unfallschutz Lenkräder

Lenkrad UnfallschutzUnfallschutz bei Lenkädern

Um das Abrutschrisiko zu minimieren, sind Lenkräder oft gummiert oder mit Leder bezogen, auch der Unfallschutz wird durch diese Maßnahme erhöht. Um einen festen Halt beim Lenken zu gewährleisten, verfügen die meisten Lenkräder über Griffmulden.

In der Vergangenheit wurden die Lenkräder, aus Kostengründen, meist aus Hartkunststoff gefertigt. Durch seine Materialbeschaffenheit führte dieser jedoch bei Unfällen oft zu erheblichen Verletzungen, so dass dieses Material heutzutage kaum noch zum Einsatz kommt. Da aber bei Oldtimern meistens das Lenkrad noch aus diesem Material besteht, ist es üblich beim Fahren derart ausgerüsteter Fahrzeuge Handschuhe zu tragen, um einen festern und sicherern Griff zu gewährleisten.

Im Falle eines Unfalls birgt das Lenkrad ein sehr großes Verletzungsrisiko für den Fahrer. Dadurch dass Lenkrad und Lenksäule fest stehen und nicht nachgeben, wird im Falle eines Frontalzusammenstoßes der Fahrer direkt dagegen geschleudert. Deswegen wurde in der Automobilgeschichte schon sehr früh versucht, für dieses Problem eine Lösung zu finden und so das Risiko für ernsthafte Verletzungen zu mindern.

Procon-ten

Ein weiterer Interessanter Ansatz beim Schutz des Fahreres vor Verletzungen durch das Lenkrad war auch die Procon- ten Technik. Vom Autohersteller Audi entwickelt, konnte sie sich aber nicht richtig durchsetzen. Obwohl sie genauso gute Dienste in der Unfallverhütung leistet wie der Airbag.

Bei Procon- ten, wird nicht mit aufblasbaren Luftkissen gearbeitet, vielmehr wird die Lenksäule vom Fahrer wegbewegt. Dies geschieht durch eine aufwändige Technik, welche vereinfacht ausgedrückt, im Falle eines Aufpralls mittels eines Stahlseils die Lenksäule in Richtung Motorblock vom Fahrer wegzieht. Diese Technik hat vor allem den Vorteil, dass sie auch das Verletzungsrisiko der Beine bis auf ein Minimum reduziert, wohingegen der Airbag nur als Fangkörper für den Oberkörper des Fahrers fungiert.